Konsultationsverfahren zur Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) hat den Entwurf der neuen Energiestrategie 2030 für das Land Brandenburg veröffentlicht und das Konsultationsverfahren eröffnet. Auch die Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel und ihre Mitglieder sind aufgerufen, Anregungen und Hinweise zu dem Entwurf vorzubringen. Der vorliegende Entwurf ist das Ergebnis eines umfangreichen Evaluierungsprozesses, in dem die obersten Landesbehörden und die Fachöffentlichkeit angehört wurden. Die Energiestrategie 2030 bildet die Leitlinie für die Entwicklung der Energieversorgung in Brandenburg bis zum Jahr 2030, in dem sie energiepolitische Ziele und strategische Maßnahmen zu deren Erreichung benennt.

Auftakt-Workshops zur 2. Phase des Regionalen Energiemanagements

Im Juni fanden in den Mitgliedslandkreisen Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz die Auftakt-Workshops zur 2. Phase des Regionalen Energiemanagements statt. Im Fokus der 2. Phase des Regionalen Energiemanagements stehen Information und Vernetzung der kommunalen und regionalen Akteure sowie die Begleitung und Umsetzung von Projekten. Zur Feinsteuerung wurden in Oranienburg, Neuruppin und Perleberg mit Kommunalvertretern und regionalen Akteuren über das zukünftige Themenspektrum und die Arbeitsformate diskutiert. Ziel war es auch auf die spezifischen Bedürfnisse der Teilräume einzugehen. Es gelang, den Bogen vom Pariser Klimaschutzabkommen, über den Klimaschutzplan der Bundesregierung und die Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg zu der Umsetzung der Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen vor Ort zu spannen, sodass sich eine lebhafte Diskussion anhand konkreter Beispiele entwickelte. Weitergehende Informationen finden Sie hier.

1.700 Stellungnahmen wurden abgegeben

Am Montag, dem 31. Juli 2017, endete die Beteiligungsphase zum 2. Entwurf des Regionalplans Prignitz-Oberhavel, Sachlicher Teilplan "Freiraum und Windenergie". Kommunen, Verwaltungen und die Öffentlichkeit hatten zwei Monate die Möglichkeit, die Planinhalte und den Umweltbericht einzusehen und Stellungnahmen zu dem Entwurf des Regionalplanes abzugeben. Insgesamt 1.700 Stellungnahmen wurden bei der Planungsgemeinschaft eingereicht (siehe auch Pressemitteilung vom 7. August 2017). Die Erfassung der Stellungnahmen hat noch einen vorläufigen Charakter. Einzelne Träger öffentlicher Belange hatten einen begründeten Antrag auf Fristverlängerung gestellt und haben nun bis zum 11. August 2017 die Möglichkeit, ihre Stellungnahme abzugeben. Die Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel wird anschließend einen Arbeits- und Zeitplan für die Bearbeitung aller Stellungnahmen abstimmen.

Termine

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